Konstanz - Die größte Stadt am Bodensee

82.600 Konstanzer nennen die größte Stadt am Bodensee ihr Eigen. Richtigerweise müsste eigentlich von Konstanz-Kreuzlingen gesprochen werden, weil das deutsche Konstanz seit einigen Jahren mit dem schweizerischen Kreuzlingen zusammengewachsen ist und nun die deutsch-schweizerische Grenze einmal quer durch den Ort verläuft. Diese Nähe zur Schweiz hat den Vorteil, dass man bei gutem Wetter ein wunderbares Alpenpanorama bestaunen kann. Zwar siedelten bereits im 2 Jahrhundert vor Christus Kelten in der Gegend von Konstanz aber die eigentliche Stadtgeschichte beginnt mit römischen Grenzbefestigungen im Jahre 300 A.D. Im Schutz der römischen Festung Constantia gedieh die anliegende Ortschaft prächtig. Während des Mittelalters profitierte Konstanz vom Fernhandel zwischen Deutschland und Italien. Durch den daraus resultierenden Wohlstand gewann die Stadt zusehends an Bürgern hinzu, welche sich 1213 den Status einer Freien Stadt erkämpften.

Die Freie Stadt Konstanz war dann im 15. Jahrhundert Anlaufpunkt für ein mittelalterliches Großereignis. So tagte von 1414 bis 1418 das Konzil, welches Papst Martin V. wählte und das einzige nördlich der Alpen war, im eigens dafür gebauten Konzilgebäude, welches noch heute bestaunt werden kann. Neben dem Konzilgebäude darf sich der Besucher der Stadt auch auf Sehenswürdigkeiten wie das Schnetztor, das Rathaus, das Jugendstilensemble, den Kaiserbrunnen und natürlich auch den Konstanzer Münster freuen.

Die bekanntesten Feste der Stadt sind Fastnacht oder Fasnet, wie man am Bodensee sagt, das Open-Air-Festival Rock am See und natürlich das gemeinsam mit Kreuzlingen veranstaltete Seenachtsfest mit dem Seefeuerwerk.